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Liebe Kolleginnen und Kollegen, die nächste Tagung der Geologischen Vereinigung nimmt immer konkretere Formen an. Sie findet vom 25. - 29. September 2006 in Potsdam statt und steht unter dem Generalthema: „Shaping the Earth’s Surface: Dynamics and Changing Environments“. Während der ersten zweieinhalb Tage werden Workshops stattfinden. Die Vorträge beginnen am 27. September um 14 Uhr. Am 28. September 2006 ab 11 Uhr sind die Ehrungen vorgesehen zur Gustav-Steinmann-Medaille und zum Hans-Cloos-Preis sowie zu Ehrenmitgliedschaften. Weitere Informationen sind unter: www.geo.uni-potsdam.de/GV-2006/ zu erhalten. Hinweisen möchte ich auf die Unterstützung für Studierende. Die GV zahlt studentischen Mitgliedern oder Neumitgliedern, die die Jahrestagung besuchen einen entfernungsabhängigen Fahrtkostenzuschuss, der unter Vorlage eines Studiennachweises während der jeweiligen Jahrestagung am GV-Stand beantragt werden kann. Wir haben eine neue Webseite eingerichtet, die über ein Content-Management-System leichter aktuell gehalten werden kann. Vielleicht suchen Sie diese neue Webseite ja einmal auf. Von der Firma MMCD in Düsseldorf haben wir zudem eine CD über die GV erstellt. Sollten Sie an einer Kopie interessiert sein, so wenden Sie sich bitte an Frau Spitzlei in unserem Sekretariat. Hinweisen möchte ich auch auf das zweite Euroscience Open Forum (ESOF 2006), das vom 15. - 19. Juli 2006 in München stattfinden wird. Es ist das größte Schaufenster der europäischen Wissenschaft, ein offener Marktplatz für Debatten europäischer Wissenschafts- und Forschungsthemen über alle Disziplinen und Fachgrenzen hinweg. ESOF kann man mit dem alljährlichen AAAS-Meeting in den USA vergleichen. Wissenschaftler, Politiker, Journalisten und die Öffentlichkeit kommen zusammen, um Ansichten auszutauschen und die Herausforderung und Konsequenzen wissenschaftlicher Entwicklungen in der ganzen Welt zu diskutieren. Eine ähnliche Zielsetzung verfolgt ESOF für den europäischen Bereich. Ziel ist es, Netzwerke zwischen den unterschiedlichen Institutionen und Gesellschaften, Forschern und der Industrie zu entwickeln. Gespräche mit Politikern zur Rolle der Wissenschaften in der Gesellschaft sind geplant. Wissenschaftsjournalisten aus aller Welt werden über die neuesten Forschungsergebnisse und aktuellen Debatten berichten Zur Tagung werden etwa 3.000 Besucher und 350 Journalisten aus aller Welt erwartet. Organisiert wird die Tagung von „Wissenschaft im Dialog“ in Zusammenarbeit mit dem Generaldirektor des Deutschen Museums in München, Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl. Initiatoren von ESOF 2006 sind der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Robert-Bosch-Stiftung. Für weitere Informationen siehe: www.esof2006.org Ein neuer Höhepunkt in der Öffentlichkeitsarbeit steht ins Haus. Auf Vorschlag der International Union of Geological Sciences (IUGS) und UNESCO wurde für 2008 das International Year of Planet Earth von der UN-Generalversammlung im Dezember 2005 ausgerufen. Das Jahr 2008 wird das zentrale Jahr einer dreijährigen Aktivität, die im Januar 2007 beginnt und im Dezember 2009 endet. Das zentrale Thema soll sein, das große Potenzial der Erdwissenschaften für Gesellschaft und Wirtschaft zu nutzen und den Politikern und anderen Entscheidungsträgern sowie einem breiten Publikum mitzuteilen. Informationsbroschüren zum International Year of Planet Earth können vom IUGS-Sekretariat in Trondheim, Norwegen, bezogen werden oder per Email:
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abgerufen werden. Weitere Informationen findet man auch unter www.yearofplanetearth.org. Alle geowissenschaftlichen Gesellschaften und Einrichtungen sind aufgerufen, sich an dem internationalen Jahr zu beteiligen und in Fortführung des „Jahres der Geowissenschaften 2002“ ihre Forschungsprojekte zu präsentieren. Noch einige Informationen zur Exzellenzinitiative. Im Sommer werden die Anträge für die drei Förderlinien „Exzellenzcluster“, „Graduiertenschulen“ und „Zukunftsperspektiven der Universität“ begutachtet. Mit einer Entscheidung wird im Oktober gerechnet. Beförderungsbeginn soll der 1. November 2006 sein und als Förderperiode sind fünf Jahre vorgesehen. Es handelt sich um die erste Ausschreibungsrunde. Für die zweite Ausschreibungsrunde wird gerade zur Antragstellung aufgerufen. Noch mal zur Erinnerung: Insgesamt sind 30 Exzellenzcluster geplant und 40 Graduiertenschulen. Für die dritte Förderlinie „Zukunftsperspektiven“ sind 10 Universitäten vorgesehen. Im Rennen sind noch die RWTH Aachen, die Freie Universität Berlin, die Universitäten Bremen, Heidelberg, Freiburg, Karlsruhe (TH), die beiden Universitäten aus München, Tübingen und Würzburg. Bis bald in Potsdam. Es grüßt Sie sehr herzlich, Ihr Gerold Wefer
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