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Seite des Vorsitzenden aus GMit 25 |
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, einige Neuigkeiten zur Exzellenzinitiative: In den letzten Wochen fanden die Begutachtungen für die Förderlinien 1 und 2 – Exzellenzcluster und Graduiertenschulen – statt. Insgesamt wurden 40 Anträge auf Einrichtung von Graduiertenschulen und 30 Anträge auf Einrichtung eines „Cluster of Excellence“ begutachtet. Etwa die Hälfte der Anträge wird gefördert. Ebenfalls begutachtet wurden die Anträge in der 3. Linie: Zukunftsperspektiven der Universitäten. In diesem Verfahren sind noch 10 Universitäten im Rennen, und etwa fünf davon sollen ausgewählt werden. Die Entscheidung wird am 13. Oktober um 18:00 Uhr verkündet. Die Bewerbungsfrist für die zweite Runde ist abgelaufen, und inzwischen wurden Absichtserklärungen für die zweite Runde der Exzellenzinitiative abgegeben. Für die zweite Antragsrunde gingen Anträge für 37 Graduiertenschulen, 145 Exzellenzcluster und 18 Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung bei der DFG ein. Diese Absichtserklärungen werden begutachtet, und wie im ersten Verfahren werden Hochschulen ausgewählt und aufgefordert, Anträge für die drei Förderlinien auszuarbeiten. Vom 15.-19. Juli 2006 fand das European Open Forum (ESOF 2006) in München statt. Es wurde zusammen mit dem Wissenschaftssommer im „Jahr der Informatik“ von Wissenschaft im Dialog (WiD) organisiert. Bei ESOF 2006 trafen sich etwa 1500 Wissenschaftler mit über 400 Journalisten und Journalistinnen, um neueste wissenschaftliche Ergebnisse aus allen Bereichen der Wissenschaften vorzustellen. Im Rahmen der Tagung sind viele Kontakte geknüpft worden und Netzwerke zwischen den Institutionen und Forschern entstanden. An der Eröffnungsveranstaltung nahmen Herr Bundespräsident Horst Köhler und Frau Bundesministerin Annette Schavan teil und dokumentierten das große Interesse der Bundesregierung am Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Die nächste ESOF-Tagung wird im Sommer 2008 in Barcelona stattfinden. Herr Köhler und Frau Schavan nutzten auch den Besuch von ESOF, um sich die Ausstellung des Wissenschaftssommers im „Jahr der Informatik“ auf dem Marienhof anzusehen. Im „Jahr der Geisteswissenschaften“ 2007 findet der Wissenschaftssommer in Essen statt. Im Rahmen des Wissenschaftssommers in München fand im Rahmen einer Festveranstaltung im Nymphenburger Schloss am 18. Juli 2006 die Verleihung des Communicator-Preises (Wissenschaftspreis des Stifterverbandes) an Friedemann Schrenk aus Frankfurt statt. Er arbeitet als Professor für Paläobiologie der Wirbeltiere an der Universität Frankfurt/Main und ist Leiter der Abteilung für Paläoanthropologie und Quartärpaläontologie am Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg. Friedemann Schrenk wurde für herausragende Leistungen in der Vermittlung seiner wissenschaftlichen Arbeiten an die Öffentlichkeit ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wurde sein Einsatz für den Aufbau des Wissenschafts- und Kulturzentrums Karonga in Malawi (Afrika), das mit Hilfe der Uraha Foundation Germany gegründet wurde. Es wird nicht nur als Forschungsstation genutzt, sondern ist vor allem für Schüler und Lehrer ein Informationszentrum, das prähistorische Landschaften, Tiere sowie frühe Menschen und deren Lebensweise darstellt. An den Universitäten schreitet die Umstellung der Diplomstudiengänge auf Bachelor- und Masterstudiengänge weiter voran. Die früheren Vorbehalte werden langsam abgebaut. Ein stärker strukturiertes Studium und die Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene und damit eine wesentliche Erleichterung der Mobilität werden als großer Vorteil gesehen. Auch von den Arbeitgebern werden die Abschlüsse immer mehr akzeptiert. Als besonders vorteilhaft wird insbesondere das jüngere Alter der Absolventen angesehen. Bevor ich schließe, muss ich leider eine sehr traurige Mitteilung machen: Vor kurzem ist Wolfgang Engel vom Springer-Verlag verstorben. Er war der GV nicht nur als Herausgeber des International Journal of Earth Sciences eng verbunden, sondern hat sich als Geologe für unsere Belange stets mit großem Engagement eingesetzt. Wir werden ihn sehr vermissen. Mit besten Grüßen Ihr Gerold Wefer
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