| Hans-Cloos-Preis 2005 an Enno Schefuß |
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Enno Schefuß ist es durch die konsequente gemeinsame Bearbeitung zweier Teildisziplinen, der organischen Geochemie und der Klimaforschung, gelungen in kurzer Zeit als junger Kollege internationale Beachtung zu gewinnen. So gelten seine bisherigen Arbeiten zur Rekonstruktion von Temperaturänderungen im äquatorialen Atlantik und deren Auswirkungen auf das Regenwald-Klima Afrikas während pleistozäner und holozäner Klimawechsel als wegweisend. Besonders bemerkenswert ist seine Fähigkeit neue organisch-geochemische Umweltparameter aus den paläoklimatischen Fragestellungen heraus zu entwickeln und voranzutreiben. Darüber hinaus werden seine Mobilität und Kommunikationsfähigkeit, seine Teilnahme an internationalen Schiffsexpeditionen und seine mehrjährigen Studien- und Forschungsaufenthalte an vier renommierten Zentren der Meeresforschung gewürdigt, die es Enno Schefuß ermöglicht haben, zwei Forschungsfelder geschickt zu kombinieren und so der Paläoklimaforschung ein neues interdisziplinäres Arbeitsfeld zu erschließen.
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Die Geologische Vereinigung überreicht Dr. Enno Schefuß den Hans-Cloos-Preis für seine zukunftsweisenden Beiträge zur Anwendung isotopen-chemischer und organisch-geochemischer Methoden an fossilisierter organischer Substanz von Landpflanzen und von marinem Plankton in der Paläoklimaforschung. 