| Hans-Cloos-Preis 2004 an Claudio Rosenberg |
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Claudio Rosenberg erhält den Hans-Cloos-Preis in erster Linie für seine originellen und vielseitigen Beiträge zur Platznahme synorogener granitischer Schmelzen. Er widmete einen Großteil seiner Arbeit der Lösung des vermeintlichen Paradoxons des Aufstiegs und der Platznahme von Graniten in einem kompressiven Spannungsfeld. Insbesondere zeigte er, dass Schmelzen sehr wohl in nahezu senkrecht zur Hauptverkürzungsrichtung orientierten Rissen und Spalten Platz nehmen können. Dabei verwendete er auf sehr geschickte Art verschiedene methodische Ansätze, wie zum Beispiel Prozess-orientierte Feldarbeit, petrologisch-mikrostrukturelle Analysen von Mineralen und Gesteinen und Deformationsexperimente mit Analogsubstanzen. In letzter Zeit hat Claudio Rosenberg seine Forschung auf die Entstehung großer Gneiss-Dome in Orogenen und die Wechselbeziehungen zwischen Erosion und Tektonik ausgedehnt. |
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