Experimentierkasten ab 10

Experimentierkasten ab 10

Wer kennt sie nicht, die Experimentierkästen, die auf praktische Weise durch Versuche und Experimenten unseren Nachwuchs zu mehr Wissen verhelfen sollen. In den letzten Jahren ist der Experimentierkasten etwas in Vergessenheit geraten, was  garantiert etwas mit den neuen Medien zu tun hat. Nichts destotrotz sind Experimentierkästen sehr wertvoll, da sie Lerninhalte praktisch an fassbar machen. Ein Experimentierkasten ab 10 ist dann zumeist ein sehr komplexer Baukasten, der sich stark von den Experimentierkästen jüngerer Altersklassen abgrenzt. Doch wieso ist das so und was solltest du dazu wissen?

Was macht einen Experimentierkasten ab 10 aus?

Experimentierkästen werden generell in Altersklassen abgestuft. Dies macht absolut Sinn, denn es sollten immer 2 Dinge gewährleistet werden:

  1. Der Inhalt des Experimentierkastens darf das Kind nicht überfordern
  2. Der Inhalt des Experimentierkastens sollte das Kind nicht unterfordern

Um diesen Drahtseilakt hin zu bekommen, ist eine Altersabstufung sinnhaft! Ein Experimentierkasten ab 10 beispielsweise kann keinesfalls Aufgaben beinhalten, die ein 6 jähriger lösen kann. Der Experimentierkasten orientiert sich deshalb berechtigterweise am Alter der Kinder und dem korrespondierenden Entwicklungsstand.

Eine Experimentierkasten ab 10 beinhaltet zumeist Experimente, die nur unter Beaufsichtigung von Erwachsenen durchgeführt werden dürfen. Dies ist dadurch begründet, dass ein Kind im Alter von 10 Jahren bereits soweit mit seiner geistigen und motorischen Entwicklung fortgeschritten ist, dass die Aufgaben und Experimente, die im Experimentierkasten ab 10 angeboten werden nicht trivial sind und dadurch an manchen Stellen auch gefährlich werden können. Ein 10 Jähriger hat zwar die geistige und motorische Voraussetzung, nicht aber die volle Vernunft, um mit bestimmten Materien zu hantieren.   

Ein Beispiel: Es gibt Experimentierbaukästen mit Experimente zu Gleich- und Wechselspannung. Hier kann der 10 Jährige seine ersten Versuche in der Materie Strom machen und sich so dem Stoff auf praktischer Weise nähern. Mit dieser Art von Experimenten können Kinder ab 10 die Gesetzmäßigkeiten von Resonanzen, Hoch-, Tief- und Bandpassverhalten und wechselnden Frequenzänderungen kennenlernen und erforschen. Dazu müssen dann beispielsweise eigene Messgeräte oder Alarmsysteme selber aufgebaut und installiert werden. Die Aufgaben sind schon etwas komplexer und aber auch etwas gefährlicher, als die Inhalte der Experimentierkästen kleinerer Altersklassen. Aus diesem Grund gibt es bestimmte Anweisungen, die an die Eltern gerichtet sind und an die, Eltern sich bei der Nutzung des Experimentierkastens ab 10 halten müssen.

Im Alter ab 10 wird es richtig interessant

Ab einem Alter von 10 Jahren werden die Versuchsreihen und Themengebiete immer interessanter. Ein 10 Jähriger ist in der Lage komplizierte Konstrukte mit Logik und Verstand zu fassen und selber umzusetzen. Zum Beispiel gibt es einen Experimentierkasten ab 10 zum Thema Solar Technik. Hier wird anhand von Experimenten oder Konstruktionen das 10 Jährige Kind an diese Technik herangeführt, was zum Ergebnis hat, dass es die Technik dahinter versteht. Außerdem wird es im Kern verstehen lernen, wie aus Sonnenstrahlung Energie erzeugt werden kann. Sicherlich kann man sich dieses Wissen auch im Internet oder Fachbüchern aneignen.

Ein praktischer versuch mit einer anhängenden Konstruktion zum selberbauen, vermittelt jedoch die Inhalte so, dass das Wissen nachhaltig ist. In einen Experimentierkasten ab 10 sind alle Materialien enthalten, die zum Bau benötigt werden und natürliche auch eine Anleitung, damit das Kind ab 10 sich selber helfen kann. Es gibt natürlich auch Systeme, bei denen man noch eigene Materialien benötigt. Das können zum Beispiel sein, eine Taschenlampe, ein HR6 Akku oder Transparentfolie. Was zusätzlich benötigt wird, steht meistens auf der Packung mit drauf.