Schmetterlinge züchtenab 6

Planetextra Schmetterlingsgarten - mit mindestens 8 Raupen - Schmetterlinge züchten für Kinder ab 6 Jahre

Schmetterlinge züchten ab 6

Schmetterlinge züchten - Tipps und Hinweise

Hier findet ihr einige Tipps, wie ihr euere Schmetterlinge am besten pflegen solltet. Ich hoffe sie nützen euch und ihr habt Erfolg mit euerem Projekt!!! Und wenn es doch nicht so klappen sollte und ihr keinen Erfolg habt, dann macht euch keine Vorwürfe, weil Schmetterling züchten nicht einfach ist und es die Tiere in der Natur noch viel schwerer haben als in der Zucht, und sie bei einer Artgerechten Haltung und guter Pflege viel höhere Überlebenschancen haben, als wenn sie in der Natur Raubinsekten, Vögeln oder schlechtem Wetter ausgesetzt sind. Also wenn es einmal nicht klappen sollte, denkt nach, was ihr vielleicht falsch gemacht haben könntet und machts bei der nächsten Zucht besser! Verwendet am besten die Anleitung dieses Experimentiersets und beachtet die enthaltenen Hinweise.

Schmetterling züchten

Lepidoptera bedeutet soviel wie Schuppenflügler, was auf die Flügel zurückzuführen ist, die, wie der Name schon sagt mit Schuppen bedeckt sind. Das sollte man beim züchten von Schmetterlingen auf jeden Fall wissen. Daher auch die schillernden Farben und der feine "Staub", den man auf den Fingerspitzen sehen kann, wenn man die zarten, zerbrechlichen Flügel berührt.

Unterschied Tagfalter-Nachtfalter

Diese Benennungen sind eigentlich nicht vertretbar, da es auch tagfliegende Nachtfalterarten gibt. Als Unterschiede kann man aber einiges festlegen:

Fühler: Tagfalter besitzen lange, dünne Fühler, die kolbenförmig enden. Nachtfalter dagegen weisen viele verschiedene Arten von Fühlern auf. Sie können glatt, gefiedert, lang, kurz, dick, dünn, usw. sein. Die Beine der Raupen: Bei genauerem Hinsehen, wenn man die Schmetterlinge züchtet, erkennt man bei den Raupen von Nachtfaltern einen kleinen Haarkranz um die Beine. Dies ist vor allem bei den hinteren Beinchen erkennbar.

Was bedeutet Puppen? 

Schließlich und endlich kann man sie auch an den Puppen erkennen: Nachtfalter haben im Gegensatz zu den meisten Tagfaltern (ausgenommen Bläulinge o. ä.) Mumienpuppen, die noch dazu häufig in Kokons ruhen. Diese können aus selbsthergestellter Seide, Blättern, Moos, Erde usw. bestehen.

Wie viele Schmetterlingsarten gibt es?

Es gibt auf der Erde geschätzt 1,6 Millionen entdeckte Tierarten, von der kleinsten Bakterie bis hin zum Blauwal. Davon spielen die Insekten die größte Rolle. Spitzenreiter sind die Käfer mit über 300.000 Arten. Die Schmetterlinge sind mit rund 160.000 Arten vertreten und bilden ein Zehntel der gesamten Tierwelt. Im Vergleich dazu wirkt die Gruppe der Wirbeltiere (Säuger, Vögel, Fische, Reptilien, Amphibien) winzig mit 44.000 Arten.

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So geht Schmetterlinge züchten auch ohne Experimentierkasten für Kinder

BESCHAFFUNG

Am Besten sucht man Raupen in der näheren Umgebung, dann wisst ihr auch, wo ihr die nötigen Futterpflanzen herbekommt. Die im Set enthaltenen Raupen sind aber in der Regel optimal. Dazu benötigt ihr aber eine Sondergenehmigung der unteren Lanschaftsbehörde, damit ihr nicht rechtswidrig handelt! Wenn es der Fall sein sollte, dass ihr Zuchtmaterial auf keinen natürlichen Weg beschaffen könnt (Seltenheit, Tiere aus dem Ausland) könnt ihr auch auf sogenannte Insektenbörsen gehen, oder euch die Tiere im Internet bestellen; Aber am Besten bleibt bei eueren natürlichen Beschaffungsmethoden!!!

GEFÄß

Am Besten nicht zu kleine Behältnisse verwenden, welche jeden Tag gesäubert werden sollten.

FUTTER

Mindestens alle zwei Tage frisches, trockenes und der Art entsprechendes Futter reichen!!! Möglicherweise unsauberes Futter mit lauwarmen Wasser abwaschen und trocknen, bevor man es den Tieren gibt!!!

UMFELD

Versucht das natürliche Umfeld so gut wie möglich nachzuahmen!!!! (z.B. Tag-Nacht-Gleichheit, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc.)

SAUBERKEIT

Sehr wichtig bei der Zucht von Schmetterlingen ist Sauberkeit!!! Möglichst jeden Tag das Gefäß säubern!!!

HÄUTUNG

Jede Raupe häutet sich in regelmäßigen Abständen 4-5mal!!! Das erkennt ihr meistens daran, dass die Raupe sich eine Zeit lang nicht bewegt und kein Futter mehr zu sich nimmt. Dann lasst die Raupe am Besten in Ruhe und wartet auf den Tag der Häutung. Wartet danach noch eine ganze Zeit lang, damit die neue Haut der Raupe fest werden kann und sie somit wieder schützt!!!

VERPUPPUNG

Am Ende der Entwicklung der Raupe steht die Verpuppung. Wenn ihr wisst, welche Verpuppungsart euere Raupen bevorzugen dann richtet das jeweilige Umfeld her!!! (Stürz- und Gürtelpuppe: verschiedene Stengel der Futterpflanze in wagrechter und senkrechter Lage; Mumienpuppe: lockeres Bodenmaterial wie Erde oder Moos.) Sollte das nicht der Fall sein, dann stellt euerem Tier alle Möglichkeiten zur Verfügung!!!

SCHLÜPFEN

Nach der Zeit der Puppenruhe bereitet sich das Insekt auf seine letzte große Hürde vor. Ein bis zwei Tage vor dem schlüpfen des fertig entwickelten Insekts kann man bei den Tagfaltern erkennen, dass sich die Chitinhülle, die das Tier umgibt verändert. Sie wird nahezu durchscheinend und man kann die Flügelmusterung erkennen. Bei Nachtfaltern ist es schon schwerer zu erkennen: Die Hülle wird heller und bei leichter Berührung merkt man, dass sich im Innernn der Puppe etwas regt. Wenn man diese Anzeichen erkennen kann, sollte man die Puppe in ein vorbereitetes Gefäß geben, in welchem der frisch geschlüpfte Falter senkrecht emporkriechen kann, um seine Flügel zu trocknen.

ÜBERWINTERUNG

Um den Winter zu überstehen fällt das Tier in eine Art Winterstarre, wo es den Stoffwechsel stark reduziert und sich nicht mehr bewegt. Das Stadium, in dem diese Zeit verbracht wird ist bei jeder Art verschieden: Bei einigen überwintert das Ei, bei anderen die Raupe, die Puppe, oder das fertige Insekt. Manche Tiere wandern auch jedes Jahr in den Süden aus und kehren im Frühjahr wieder zurück. Informiere dich, auf welche Weise dein Tier überwintert und bereite dich darauf vor!!! Im Winter stellst du es dann in die Garage oder auf den Balkon, wo es dann bis zum März verweilen sollte. Dann kannst du es nach einer ein- bis zweiwöchigen Angleichungsphase in einem kühleren Raum wieder ins Haus holen!!!

KRANKHEITEN

Raupen nie in zu großen Gruppen halten, da höhere Infektionsgefahr!!! Kränkelnde Tiere unter Quarantäne stellen!

Schmetterlinge züchten - Inhalt und Erklärung

Schau dir das Video an, damit du siehst was im Schmetterlinge züchten Set enthalten ist.

Wo leben Schmetterlinge?

01

Gärten und Parks

Ja, Ihr habt schon richtig gelesen! Auch Gärten und Parks zählen mittlerweile zu den großen Lebensräumen vieler Insekten und damit auch vieler Schmetterlinge. Natürlich findet man auf großangelegten Rasenflächen nur selten verirrte Falter, aber wenn in der Grünanlage viele verschiedene Arten vor allem einheimischer Bäume und Sträucher gefunden werden können, findet man dort bestimmt auch einige mehr oder weniger seltene Arten. Vor allem, wenn man seinen Garten bewusst insektenfreundlich anlegt, wird man schon sehr bald viele seltene Arten entdecken können! Tipps dazu findet ihr unter Schutz.
02

Der Wald

Ganz im Gegensatz zu tropischen Regenwäldern findet man in einheimischen, mitteleuropäischen Wäldern nur wenige Tagschmetterlinge. Diese werden dann aber in regelrechten Ballungszentren an Lichtungen, Aufforstungen, Weg- und Waldrändern angetroffen. Andererseits bietet der Wald enorm viel Versteck- und Lebensmöglichkeiten für Nachtschmetterlinge, die man aber durch perfekte Tarnung nur selten zu Gesicht bekommt. Hier findet man vor allem Edelfalter wie den großen und kleinen Schillerfalter und Augenfalter wie das Waldbrettspiel.
03

Feuchtwiesen und Sumpflandschaften

Diese Biotope findet man immer seltener, da der Mensch sie durch Baugebiete, Landwirtschaft oder Straßenbau allmählich auslöscht. Trotzdem bieten sie einer immensen Artenvielfalt Schutz und Lebensraum. Die oft seltenen Pflanzen dieser Gebiete sind bei Tagfaltern sehr beliebt und bieten auch ausreichend Nahrung für Raupen, welche aber nicht so zahlreich vertreten sind. Dafür wird man umso mehr Nachtfalterarten finden, die sich mit sehr unscheinbaren Lebensformen an das Leben im Sumpf angepasst haben. In solchen Feuchtbiotopen trifft man vor allem Bläulingsarten sowie Augenfalter und Weißlinge an.
04

Moore

Diese Überreste aus der letzten Eiszeit entstanden durch das Zurückgehen der Gletscher, die viele tonig-sandige Becken hinterließen, die sich dann mit ihrem Schmelzwasser füllten und im Laufe der Zeit durch die Schlammproduktion der Sumpfpflanzen verlandeten. Hier gedeihen viele seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzen, die wiederum von seltenen Schmetterlingen gerne besucht werden. Bewohner solcher Moore sind unter anderem der Hochmoor-Perlmutterfalter und der Hochmoor-Gelbling.

Experimentierkasten ab 6

Geeignet ab einem Alter von 6 Jahren

Hier gelangst du zur Übersicht, um einen Experimentierkasten ab 6 Jahren zu finden.

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