Die 8 bestenMikroskopefür zuhause

Mikroskope

Ob in der Geologie, in der Chemie oder der Physik. Ein Mikroskop ist ein wichtiges Werkzeug, für all jene, die es im Detail wissen müssen. Geologische Forschungen beispielsweise wären niemals so fortschrittlich wie heutzutage, gebe es nicht qualitativ hochwertige Mikroskope. Auch für den privaten Gebrauch gibt es sehr gute Mikroskope, die in der Lage sind, Objekte sehr stark zu vergrößern. Hier möchten wir unsere Empfehlungen präsentieren, so wie einen ausführlichen Ratgeber, der die Kaufentscheidung erleichtern wird.

Dein Ratgeber für das beste Mikroskop

Es gibt in der Tat eine Reihe von Variablen, die bei der Auswahl eines Mikroskops eine wichtige Rolle spielen. Der Prozess der Kaufentscheidung ist auf Grund der vielen verschiedenen Variablen oftmals sehr schwerfällig und entmutigend. Darüber hinaus gibt es natürlich ein weites Qualitätsspektrum das günstige Mikroskope aus Plastik,  sowie teure Profi- Mikroskope aus deutscher und japanischer  Herstellung beinhaltet.

Unterschiedliche Mikroskope

Das erste was man wissen sollte, ist dass es Unterschiede unter den Mikroskopen gibt. Hier gilt es zu unterscheiden zwischen.

  • Lichtmikroskope
  • Elektronenmikroskope
  • Ultraviolettmikroskope

Elektronenmikroskope und Ultraviolettmikroskope sind Hochleistungs- Mikroskope die in der Wissenschaft wie Geologie, Chemie oder Physik verwendet werden. Für den heimischen Gebrauch empfiehlt sich ein Lichtmikroskop, dass eine eigene Lichtquelle mit sich bringt. Dieser Ratgeber zielt aus diesem Grund auf Lichtmikroskope.

Das Lichtmikroskop

Mikroskope werden können für verschiedene Anwendungen dienlich sein. Es ist wichtig, dass man ein für die bestimmte Anwendung geeignetes Mikroskop kauft, wobei man auf drei grundlegende Dinge achten sollte:

1. Wie viele Vergrößerungsquellen hat das Lichtmikroskop. Die primäre Quelle ist immer die Linse des Objektives. Die sekundäre Quelle kann die des Okulares sein. Die Gesamtvergrößerung wird erreicht, indem die (Vergrößerungs-) Kraft der Objektivlinse mit der der Okularlinse multipliziert wird.

Zum Beispiel: Standardokulare haben eine Stärke von 10x. Bei Verwendung eines Objektivs mit 100-facher Vergrößerung beträgt die Gesamtvergrößerung in der Konsequenz 1.000-fach.


2. Man sollte sich beim Kauf nicht von der Stärke der Vergrößerung blenden lassen. Professionelle Lichtmikroskope haben meistens eine Vergrößerung von weniger als das 60-fache!

3. Soll es ein Verbund- Oder ein Stereomikroskop sein

Der Unterschied zwischen einem Verbundmikroskop und einem Stereomikroskop

Mikroskope lassen sich in zwei grundlegende Kategorien einteilen und zwar in Verbund oder Stereo, die oft auch als High-Power- oder Low-Power-Mikroskope bezeichnet werden.

Das Verbundmikroskop
Ein Verbund- Mikroskop wird eingesetzt, wenn man "kleinere" Proben wie Blutproben, Bakterien, Teichschaum, Wasserorganismen usw. betrachten möchte. Der Grund dafür ist, dass solche Proben eine höhere Vergrößerungsstärke benötigen, um Details zu erkennen. Aus diesem Grund wird ein Verbundmikroskop auch als Hochleistungsmikroskop bezeichnet. In der Regel verfügt ein Verbundmikroskop über 3-5 Objektivlinsen mit einem Bereich von 4x bis 100x. Unter der Annahme von 10-fachem Okular und 100-fachem Objektiv wäre die Gesamtvergrößerung das 1.000-fache. Verbundmikroskope sind ebenfalls integrierte Systeme in dem Sinne, dass der Mikroskopkörper und die Basis eine integrierte Einheit bilden.

Wenn man sich für ein Verbund- Mikroskop entscheidet gibt es die Wahl zwischen Monokular-, Binokular- oder Trinokularmikroskopen, was die Anzahl der Okulare ausdrückt. Es bedeutet quasi ob man ein Mikroskop mit einem (Monokular), mit zwei (Binokular) oder mit drei (Trinokular) Okularen möchte. Um dies zu entscheiden sollte man 4 Variablen auflösen lernen:

  1. Vergrößerung: Monokulare Mikroskope arbeiten effizient mit einer bis zu 1000-fachen Gesamtvergrößerung. Für höhere Vergrößerungsstufen ist ein Binokularmikroskop erforderlich.
  2. Komfort: Die meisten Menschen finden Binokularmikroskope ergonomischer und benutzerfreundlicher als Monokulare. Für kleine Kinder ist das Monokulare Mikroskop hingegen einfacher zu bedienen.
  3. Preis: Während sich die Preisspannen überschneiden, ist in der Regel ein Monokularmikroskop der kostengünstigste Mikroskoptyp, wobei das Trinokular das teuerste ist.
  4. Anwendung: Die meisten Monokularmikroskope verfügen nicht über einen mechanischen Objekttisch, der für anspruchsvollere Anwendungen geeignet ist. Die meisten Binokularmikroskope verfügen über einen mechanischen Objekttisch. Ein Trinokularmikroskop wird typischerweise verwendet, wenn ein dritter (Trinokular-) Port für die Mikrofotografie erforderlich ist.

Das Stereomikroskop

Ein Steromikroskop ist dazu geeignet umfangreichere Exemplare wie Insekten, Käfer, Blätter, Steine, Edelsteine ​​usw. zu betrachten. Typischerweise erfordern die genannten Objekte eine geringere Leistung, wobei ein Vergrößerungsbereiche von 6,5x-45x absolut ausreichend ist. Daher werden diese auch als Mikroskope mit geringer Leistung (Low-Power) genannt. Per Definition hat ein Stereomikroskop mindestens zwei Okulare (wie ein Fernglas) und liefert ein dreidimensionales Bild des Objektes. Stereomikroskope kommen meistens in zwei verschiedenen Ausführungen.

  1. Dual Power Mikroskop
  2. Zoom Mikroskop

In erster Linie verfügt das Mikroskop über zwei Vergrößerungsoptionen, zum Beispiel 20x-40x (Dual Power Mikroskop). In einem Zoommikroskop hingegen gibt es einen kontinuierlichen Zoombereich von der niedrigsten bis zur höchsten Leistung. Zum Beispiel von 6,5x bis 45x.

Wie bei Verbundmikroskopen werden Stereomikroskope auch für fotografische Zwecke in einer Trinokular-Konfiguration geliefert. Stereomikroskope können integrierte Mikroskope sein oder sind in zunehmendem Maße modular in dem Sinne, dass unterschiedliche Stereomikroskopkörper mit unterschiedlichen Basen zusammengebaut werden können.

Für die meisten Personen und Kinder sind Verbundmikroskope (Zoom) die optimale Lösung.

Die Qualität des Mikroskops

Sobald man sich für einen bestimmten Mikroskop- Typ entschieden hat, sollte man sich nun der Qualität des Mikroskops widmen. Qualität gilt es insbesondere für Konstruktion, Linse und Beleuchtung zu untersuchen. Wir werden jeden von ihnen betrachten.

Qualität der Konstruktion des Mikroskops

Meistens glaubt man, dass ein höherer Preis einer höheren Qualität gleichkommt. Dies ist zum Teil richtig, aber eben nur zum Teil. Im Verhältnis zur Qualität sollte immer die Leistung gesetzt werden. Qualitativ hochwertige Mikroskope sind sehr teuer, die Frage lautet deswegen, benötigt man tatsächlich die Leistungsfähigkeit, die hinter einem solchen teuren Mikroskop steht. Meistens ist dies nicht der Fall und deswegen sollte man die beste Qualität in der richtigen Leistungsklasse identifizieren.

Da dem so ist gibt es auch eine große Anzahl von preiswerten und qualitativ minderwertigen Mikroskopen, die von Plastikspielzeug bis zu billig hergestellten Importen reichen. Die meisten dieser Materialien sind von minderer Qualität, haben eine minimale optische Qualität und können schnell brechen. Die goldene Mitte ist.

Der richtige Weg ist eine gesunde Auswahl hochwertiger Mikroskope mit hervorragender Optik ausfindig zu machen, die jedoch nicht die teuren Preisschilder bekannter Marken anhängen haben.
In solchen Mikroskopen sind unter anderem Konstruktionselemente wie feste Metalllegierungen, hochwertige Prismen anstelle von Spiegeln und Irisblenden und keine Scheibenblenden enthalten.

Die optische Qualität

Die optische Qualität wird maßgeblich von der Qualität der Objektivlinsen bestimmt und nicht wirklich von der Qualität der Okulare. Der Standard für gute Qualitätsobjektive ist eine achromatische Linse. Eine achromatische Linse korrigiert ein Bild, dass verschiedene Farben durch eine gebogene Glaslinse in verschiedenen Winkel bricht. Bei der "Farbkorrektur" erzeugt das Mikroskop ein deutlich verbessertes "flacheres" Objektbild der Probe, was schlussendlich als hohe Qualität gewertet werden kann.

Während achromatische Objektive sehr gute Bilder liefern, benötigen einige erfahrene Nutzer ein Objektiv mit och besserer Qualität, das noch schärfere Bilder des Objektes mit noch weniger Aberrationen als achromatische Linsen erzeugt. Hierzu werden entweder halbplanmäßige oder planmäßige Objektive eingesetzt. Plan-Objektive sind im Wesentlichen "perfekte Linsen" und werden normalerweise für die geologische Forschung benötigt. Diese sind natürlich auch doppelt so teuer.

Weiterhin gibt es zu beachten, dass die Objektive der DIN-Norm entsprechen. Während DIN (Deutsch Industrie Norm) ein wichtiger Qualitätsmaßstab ist, sind auch DIN-Objektive wichtig, da sie von einem DIN-kompatiblen Mikroskop zum nächsten austauschbar sind. Sollte man ein Objektiv verlieren oder es beschädigen, so kann es einfach ersetzt werden, anstatt sich ein neues Mikroskop zu kaufen.

Bei Okularen ist die Bedingung in der Regel umso einfacher, je breiter die Okulare sind. Hier gibt es Weitwinkel- (WF) oder Super-Weitwinkel-Okularen (SWF). Hier sollte man wissen, dass die Breite der Linse selbst im Verhältnis zur Größe der Vergrößerungsstärke abnimmt. Mit anderen Worten, Okulare mit höherer Leistung haben kleinere Augenöffnungen.

Unterschiede beim Licht des Lichtmikroskops

Es gibt vier Hauptbeleuchtungsarten: Wolfram, Leuchtstoff, Halogen und LED.

Halogen

Zusammenfassend sollte ein hochwertiges Standmikroskop standardmäßig mit Halogenbeleuchtung ausgestattet sein. Halogen erzeugt ein starkes weißes Licht und enthält typischerweise einen variablen Herostrat, so dass die Intensität des Lichts eingestellt werden kann. Sockelmikroskope verwenden in der Regel Halogenlicht.

LED - Tragbare Mikroskope

LED-Ringlichter sind zunehmend verbreitet. Bei Verwendung mit wieder aufladbaren Batterien ist das Mikroskop vollständig tragbar und kann vor Ort oder auf Konferenzen und Messen mit begrenzten Steckdosen problemlos eingesetzt werden.

Fluoreszierendes Licht

Fluoreszenzbeleuchtung wird typischerweise in speziellen, epifluoreszierenden Mikroskopen für die biologische Forschung und ähnliche Anwendungen verwendet. Leuchtstoffringlichter werden jedoch typischerweise als zusätzliche Lichtquellen in Stereomikroskopen verwendet, wenn mehr Licht benötigt wird. Diese Ringlichter sollten nicht mit fluoreszierenden Mikroskopen verwechselt werden.

Wolfram

Wolfram ist die Grundbeleuchtung für die meisten Einstiegsmikroskope

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