Trekking Rucksack Natur

Differente Anwendungsbereiche benötigen differente Rucksäcke 

Früher hatten wir ihn beim Wandern dabei. Wir packten Brote, Getränke und ein paar Bonbons hinein und sind losgezogen. Heute ist der Rucksack in allen Bereichen des Lebens nicht mehr wegzudenken.

Er dient als Einkaufstasche, wenn wir mit dem Fahrrad zum Supermarkt fahren, um die Lebensmittel nach Hause zu bringen. Beim Ausflug packen wir Ersatzkleider für die Kinder und die Regenjacken hinein. Jugendlichen ersetzt er die Schultasche und die Kinder nehmen ihre Rucksäcke mit ins Schwimmbad. Und wenn wir abends in den Club gehen, haben wir den kleinen Lederrucksack dabei.

Moderne Rucksäcke transportieren praktisch alles, was man auf dem Rücken tragen kann. Geräumige Alltagsrucksäcke bieten Stauraum bei Einkauf und Shopping. Ausgeklügelte Tragesysteme verteilen das Gewicht so, dass es nicht beschwerlich ist, auch den größeren Einkauf bequem nach Hause zu tragen. Im sportlichen Bereich werden Trekkingrucksäcke aller Größen angeboten. Kleinere Modelle sind perfekt für den Besuch im Fitness-Center oder beim Sportverein geeignet. Bei Bedarf beinhaltet der Trekkingrucksack ein extra Nassfach für durchgeschwitzte Sportkleidung oder das nasse Handtuch. 

Für den Outdoorbereich bietet der Markt längst Wanderrucksäcke, die mit den Rucksäcken von früher nicht mehr viel gemeinsam haben. Tourenrucksäcke mit Stauraum für das Gepäck einer Mehr-Tages-Tour und kleinere Varianten für Tageswanderungen. Manche Modelle haben eingebaute Flüssigkeitsreservoirs für den Wasservorrat unterwegs. Als Alternative zur Handtasche gibt es originelle Rucksäcke aus Leder oder Stoff in moderner Mustervielfalt.

Die Materialien unterscheiden sich je nach Kategorie. Outdoorrucksäcke sind strapazierfähig und wetterfest, so dass Gepäck und Equipment für die Tour geschützt sind. Sportrucksäcke sind zweckmäßig verarbeitet. Sie sollen stabil sein und genügend Fächer für die Sportsachen haben. Bei Freizeitrucksäcken ist vor allem die Optik wichtig. Die Stoffe in den jeweiligen Trendfarben sollen gefallen und praktisch sein.

Der Trekkingrucksack für holpriges Gelände

Der Trekkingrucksack beweist vor allem bei längeren Touren seine Stärken. Da man beim Trekking oft weitab von befestigten Straßen und menschlichen Infrastrukturen unterwegs ist, ist der Trekkingrucksack das wichtigste Überlebensmittel. Alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs, von Getränken bis Nahrung, von Zelt bis Schlafsack müssen in ihm verstaut werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass man nicht damit kalkuliert, zahlreiche Gegenstände wie Helm oder Isomatte außen am Trekkingrucksack anzubringen, da außenliegende Gegenstände das Tragesystem instabil machen können.

  • Je nach vorgenommener Strecke sollte ein Trekkingrucksack von 45 Liter bis 85 Liter ausgewählt werden.
  • Man sollte darauf achten, vor dem Kauf genau zu entscheiden, welche Dinge man notwendigerweise mitnehmen muss und auf was man verzichten kann.
  • Vor allem zu groß gewählte Trekkingrucksäcke verleiten dazu, Sachen mitzunehmen, die man eigentlich nicht braucht. Dies wird spätestens dann lästig, wenn man mehrere unnütze Kilos über hunderte Kilometer mit sich rumschleppen muss.
  • Es ist auch keine gute Alternative, sich erst mal einen großen Rucksack zu kaufen, und diesen dann nur halbvoll zu machen.
  • Einen guten Tragekomfort kann man nur herstellen, wenn der Rucksack komplett gefüllt ist und sich der Schwerpunkt durch falsches Beladen nicht verschiebt.

Probieren Sie den Trekkingrucksack auf jeden Fall voll befüllt im Geschäft aus, bevor Sie sich entscheiden. Dazu sollten Sie auch die Deckeltaschen ausstopfen, um das komplette Volumen einschätzen zu können. Gute Trekkingrucksäcke haben eine Mulde im Kopfbereich, die es Ihnen ermöglicht, auch beim Tragen nach oben zu schauen. Es hat sich bewährt zusätzlich einen wasserdichten Packsack zu kaufen, der den Trekkingrucksack komplett von Innen ausfüllt. So bleiben Ihren Sachen bestmöglich trocken und das Einpacken wird einfacher. Achten Sie auch darauf, welches Trinksystem der Trekkingrucksack anbietet.

Der Wanderrucksack für einen Ausflug in die Berge

Der Wanderrucksack ist vor allem beim Bergsteigen oder Klettern er ideale Begleiter. Wanderrucksäcke sind nicht dazu gedacht möglichst lange Strecken über hunderte Kilometer zurückzulegen, sondern vor allem für den alpinen Bergsport gemacht. Hier zählt Leichtigkeit (also ein möglichst geringes Eigengewicht des leeren Rucksacks) und ein auf das alpine Klettern abgestimmtes Tragesystem. Der Wanderrucksack ist daher vom Volumen auch erheblich kleiner als seine großen Brüder aus dem Trekkingbereich. Als Anfänger ist man mit einem Volumen von 35 Liter gut beraten, da man hier am flexibelsten ist. Die meisten Alpinisten wählen Ihren Wanderrucksack mit einem Volumen zwischen 25 Liter und 45 Liter aus.

Vor allem für Sportkletterer ist es sehr wichtig, dass der Wanderrucksack eng am Körper anliegt, die Kopfbewegung nicht einschränkt und jede Bewegung mitmacht. Er soll wie eine Erweiterung des Körpers wirken und die Armfreiheit nicht behindern. Zu hohe Alpinrucksäcke kommen oft mit dem Helm in Konflikt. Zudem muss die Last gut sitzen und sich über das Tragesystem gut auf die Schultern verteilen. Als Schwerpunkt sollte hier darauf geachtet werden, dass der Wanderrucksack immer freien Zugang zum Klettergurt gewährt. Am besten man legt vor dem Kauf mindestens den Klettergurt an, um so den idealen Alpinrucksack zu finden.

Beim Einsatz im alpinen Gelände ist auch auf die Robustheit zu achten. Der Wanderrucksack sollte aus reißfestem Material sein, das auch scharfen und spitzen Gesteinskanten widersteht. Da man sich beim Klettern im Gebirge nicht mal schnell unterstellen kann, sollte auch der Rucksack auch wasserdicht sein. Des Weiteren sollten robuste Halterungen für Steigeisen oder Eisgeräte vorhanden sein, die beim Klettern nicht im Weg sein dürfen.

Rucksack als Laptoptasche

Der Notebook-Rucksack, auch Laptop-Rucksack genannt, ist eine gute Alternative zu den weit verbreiteten Notebook-Taschen, die stets umständlich in der Hand getragen werden müssen. Hat man früher das Notebook einfach in einen regulären Rucksack gesteckt, so gibt es heute spezielle Notebook-Rucksäcke, die ein besonderes Fach für das Notebook bereitstellen.

Bei einem Notebookrucksack oder Laptoprucksack ist darauf zu achten, dass er für das Notebook oder den Laptop ausrechend Schutz bietet. Das Fach für das Notebook sollte speziell gepolstert sein und das Notebook aufnehmen, ohne dass es zu viel Raum hat und sich bewegen kann oder wackelt. Denn auch als Träger möchte man einen ausreichenden Tragekomfort haben. Daher ist es wichtig, dass der Notebook-Rucksack neben dem Schutz für den tragbaren Computer auch eine ausreichende Polsterung zwischen dem Notebook und dem Rücken des Trägers bietet. Wer will schon ein kantiges Notebook ständig direkt am Rücken sitzen haben.

Der Notebook-Rucksack sollte auch für das Notebook-Zubehör wie Ladegerät, Kopfhörer, Mouse, Mousepad ausreichend Stauraum in speziellen Fächern bieten. Einige Notebook-Rucksäcke bieten auch Spezialfächer für tragbare Drucker oder Scanner an. Will man neben dem Laptop auch noch andere Dinge transportieren, so muss dafür auch noch ausreichend Platz zur Verfügung stehen. Dabei sollte sichergestellt sein, dass die Aufmachung des Rucksacks dafür sorgt, dass die mitgeführten Sachen das Notebook nicht beschädigen können. Viele Notebookrucksäcke haben daher spezielle Taschen für Getränke oder Flaschen an der rechten und linken Außenseite des Rucksacks, so dass bei einem Flüssigkeitsverlust das Notebook nicht beschädigt wird. Neuere Notebook-Rucksack-Modelle haben auch spezielle Fächer und Kabelführungen für extra Stromquellen, so dass man den Stromerzeuger direkt aus dem Rucksack über die Außenbuchse des Ladegerätes mit dem Notebook verbinden kann.

Der Fahrradrucksack für mehr Mobilität

Ein Fahrradrucksack begleitet sowohl Fahrradkuriere, als auch Fahrradfahrer auf ihren Fahrradtouren. Hier ist auf einen hohen Tragekomfort zu achten. Vor allem die Bewegungen des Oberkörpers sollte der Fahrradrucksack mitmachen, ohne dabei zu verrutschen. Die Bewegungsfreiheit der Arme darf durch den Fahrradrucksack nicht behindert werden. Neuere Fahrradrucksäcke haben spezielle Strukturpolster, die dafür sorgen, dass der Rucksack nah und fest am Körper sitzt. Besonders bei eng sitzenden Fahrradrucksäcken sollte man auf eine gute Belüftung achten. Da der Rucksack oft stundenlang am Körper sitzt, kommt es sonst zu unangenehmer Schweißbildung. Er muss robust und wasserdicht sein und sollte beim täglichen Gebrauch nicht nachlassen.

Einige Modelle haben bereits spezielle Rückenprotektoren eingearbeitet, die den Fahrradfahrer auch bei Stürzen schützen. Eine Halterung für den Fahrradhelm außen am Rucksack sollte nicht fehlen und dafür sorgen, dass der Helm (sollte man ihn einmal nicht auf dem Kopf tragen wollen) beim Fahren nicht stört. Fahrradrucksäcke benötigen auch ausreichend Stauraum, um das Kuriergut oder die Dinge, die bei einer Fahrradtour unerlässlich sind, transportieren zu können.

Das Volumen des Fahrradrucksackes sollte nicht deutlich über 25 Liter liegen, außer man hat längere Fahrradtouren geplant. Aber auch hier sollte man es nicht übertreiben und ggf. auf die zusätzlichen Taschen am Fahrrad zurückgreifen. Vor allem bei Rennradtouren sollte der Fahrradrucksack eher leichter sein und sich dem Körper anschmiegen, so dass sich der Luftwiderstand nicht zu stark erhöht. Probieren Sie den Rucksack vor dem Kauf auf jeden Fall direkt mit Ihrem Fahrrad aus und testen Sie das individuelle Fahrgefühl, welches bei jedem Fahrradrucksack anders ist. Erst dann sollten Sie sich entscheiden.

Der Jagdrucksack

Neben dem Jagdhund ist wohl der Jagdrucksack der treuste Begleiter des Jägers. Selbst in den modernen Zeiten des KFZ, muss man das Wild schon mal über unzugängliche Strecken eigenhändig tragen. Bei einem Jagdrucksack kann es sich um einen relativ ungepolsterten Sack mit Trageriemen oder um eine sog. Kraxe, also ein reines Tragegestell oder um einen gepolsterten mit modernen Tragesystemen ausgestatteten Rucksack handeln. Je nach Einsatzort und erwartetem Wild ist der geeignete Outdoorrucksack zu wählen.

Bei den modernen Jagdrucksäcken ist auf ausreichende Polsterung und ein richtiges Tragesystem zu achten. Wer schon mal ein Reh auf dem Rücken über eine längere Strecke transportiert hat, der weiß, dass die richtige Verteilung der Last ungemein wichtig ist. Beim Transport von erlegtem Wild ist der sog. Schweißsack unerlässlich. Dabei ist mit „Schweiß“ nicht der herkömmliche Körperschweiß gemeint, sondern das Blut des geschossenen Tieres. Der Schweißsack ist in der Regel wasserundurchlässig und bietet einen guten Schutz, so dass der Schweiß des Tieres nicht den Jagdrucksack und die anderen mittransportierten Dinge verschmutzt. Bei nicht wasserdichten Jagdrucksäcken, kann der Schweißsack auch einmal notbehelfsmäßig gegen Regen schützen.

Der Jagdrucksack hat je nach Einsatz ein Volumen von 45 Liter bis 80 Liter. Viel weniger als 45 Liter machen eigentlich keinen Sinn. Will man neben dem Wild auch noch die Jagdausrüstung wie Feldstecher oder die Brotzeit im Jagdrucksack verstauen, so sollte man lieber ein wenig größer kalkulieren. Neben einem robusten Design sollte auch auf einen stabilen Boden, gerne aus Leder, geachtet werden. Sollte doch einmal etwas Schweiß danebengehen, so ist es von Vorteil, wenn man den Jagdrucksack auch von Innen auswaschen kann.

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